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1. Newsletter März 2012

Liebe Mitglieder

Dank hartnäckigem Engagement unseres Vereins, unserer angeschlossen Interessensgemeinschaften und Vereinen und vielen Einzelpersonen ist Bewegung in die Entwicklung der Hochspannungsnetze gekommen. Verschiedene Urteile der höchsten Gerichte zu Hochspannungsleitungen verlangen Verkabelungen oder Studien zu derselben. Das sind neue Töne, die zu Hoffnung Anlass geben. Unsere Arbeit ist weiterhin "hochspannend".

Entscheid des Bundesverwaltungsgerichtes zur Leitung Wattenwil - Mühleberg
Am 25. Januar 2012 hat das Bundesverwaltungsgericht das Urteil zur Plangenehmigung Wattenwil-Mühleberg gefällt. Auf den ersten Blick wirkte das Urteil vielversprechend, wurden doch die Beschwerden teilweise gutgeheissen und verschiedene Punkte an die Vorinstanz das Bundesamt für Energie zu weiteren Abklärungen zurückgewiesen. Eine Verkabelungsstudie für das BLN-Objekt sowie für die Kantonalen Landschaftsschutzgebiete soll erstellt werden und weitere Abklärungen zur Trasseeführung im Bereich Oberscherli durchgeführt werden sowie die Verkabelung und Ersatzmassnahmen im Bereich der national geschützten Weiler Mengestorf, Liebewil und Herzwil geprüft werden.
Trotzdem wurde von der Gemeinde Köniz sowie den Gemeinden Riggisberg, Rüeggisberg, Rümligen und Niedermuhlern in Zusammenarbeit mit der Interessengemeinschaft "Umweltfreundliche Hochspannungsleitung Wattenwil-Mühleberg" das Urteil an das Bundesgericht weitergezogen. Hauptgrund ist die Unsicherheit, ob die Hochspannungsleitung in den genannten Gebiete auch wirklich verkabelt wird, vom Bundesverwaltungsgericht wurde nur eine Abklärung angeordnet. Weiter ist unklar, wer die Abklärung durchführt. Aus Sicht der Einsprechenden müsste das zwingend eine unabhängige Fachinstanz sein.

Briefe aus den Regionen an Swissgrid
In einer Pressemitteilung vom Herbst 2011 hat Swissgrid versprochen, Pilotprojekte von bereits projektierten und priorisierten 380 kV-Leitungen durchzuführen, um Erfahrungen mit der Erdverlegung von Höchstspannungsleitungen zu sammeln. Diese Medienmitteilung haben verschiedene Regionen zum Anlass genommen, Druck auf Swissgrid zu machen und ihr mitzuteilen, dass sie ein Pilotprojekt auf Ihrer Strecke begrüssen würden. Swissgrid hat Briefe von Betroffenen der Gomer-Leitung, der Leitung Yverdon-Galmiz und der Leitung Wattenwil-Mühleberg erhalten.
Auch wenn keine der genannten Leitungen in Frage kam, so hat Swissgrid auf der Grundlage des Beurteilungsschemas, das vom BFE erarbeitet worden ist, Kriterien für einen Erdverkabelungspiloten definiert. Zumindest die Gomer-Leitung durch den "Landschaftspark Binntal" soll mit diesem Beurteilungsschema und den Kriterien für ein Kabel-Pilotprojekt geprüft werden.

Entscheid Galgenen
Einmal mehr hat das Bundesgericht Einsprechenden gegen Hochspannungsleitungen Recht gegeben. Die Enteignung von Privatgrund um ein Durchleitungsrecht, das nach 50 Jahren abgelaufen ist, zu erzwingen ist nicht möglich. Es braucht dafür ein Plangenehmigungsverfahren.

"Bund will Einspracherecht bei Stromleitungen kappen"
Auf eine Medienmitteilung mit diesem Titel hat der Vorstand von HSUB sofort reagiert und Herrn Werner Gander, Leiter Sektion Elektrizitäts- und Wasserrecht beim BFE zu einer Sitzung eingeladen. Herr Gander legte dar, dass die Verfahrensbeschleunigung bei Hochspannungsleitungen seit über 20 Jahren ein Thema sei und der Netzausbau nicht genügend schnell vorankomme. Eine Arbeitsgruppe ist nun daran, 80 verschiedene Ideen der Verfahrensbeschleunigung zu prüfen. Ohne einschneidende Massnahmen könne keine Beschleunigung erreicht werden. Ob die geprüften Massnahmen überhaupt öffentlich diskutiert werden und dem Parlament zum Entscheid vorgelegt werden, ist noch offen. Wir habe klar festgehalten, dass eine Verfahrensbeschleunigung nur möglich ist, wenn die Rahmenbedingungen stimmen, dass das BFE bisher sich viel zu stark auf die Stromproduzenten verlassen hat und dass Experten für neue Netztechnologien künftig in die Verfahren einbezogen werden müssen. Herr Gander hat uns angehört und uns das überarbeitete "Bewertungsschema Leitungen " zur Ansicht zur Verfügung gestellt.

Vorstösse im eidgenössischen Parlament
Unser Präsident Nationalrat Jean-François Steiert sowie SVP-Nationalrat Lukas Reimann haben Mitte März Vorstösse mit der Forderung eingereicht, dass für den Bau von Hochspannungsleitungen in den betroffenen Kantonen ein obligatorisches bzw. ein fakultatives Referendumsrecht eingeführt wird. Ziel ist, den Druck auf die künftigen Netzbetreiber (Swissgrid) zu erhöhen und möglichst frühzeitig für ausgewogene Lösungen zu sorgen.

Brief an Elcom
Die ElCom ist die eidgenössische Regulierungsbehörde im Strommarkt der Schweiz. Sie prüft die Gestehungskosten einer Leitung und ist deshalb eine entscheidende Behörde, wenn es um die Kosten von Leitungen geht, bzw. der daraus folgenden Stromkosten. Aus diesem Grunde haben wir uns mit einem Brief an die ElCom gewendet und darauf hingewiesen, dass bei der Kostenberechnung von Verkabelungsvarianten auch die langfristigen Auswirkungen der Verkabelung, nämlich geringere Verluste bei der Übertragung, einbezogen werden müssen. Es geht nicht an, dass im Fall von Verkabelungen allfällige zusätzliche Investitionskosten von der ElCom als nicht anrechenbar definiert werden und damit die betroffenen Gemeinden oder Kantone zur Kasse gebeten werden könnten.

Hauptversammlung vom 2. Juni 2012
Wiederum erwartet Sie eine spannende Hauptversammlung. Sie findet dieses Jahr am 2. Juni 2012 um 10.00 Uhr im Kinderheim Kloster Hermetschwil bei Bremgarten AG statt. Reservieren Sie schon heute das Datum, Details folgen.

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1. Newsletter mars 2012

Lhers membres,

Grâce à un engagement sans relâche de notre association, des communautés d'intérêt et associations affiliées et de nombreuses personnes privées, les choses bougent dans le domaine des réseaux de transport de l'électricité. Diverses décisions de tribunaux de haute instance concernant les lignes à haute tension exigent l'enfouissement de celles-ci ou des études allant dans ce sens. De tels discours nous permettent de rester optimistes. Notre travail reste passionnant.

Décision du tribunal administratif concernant la ligne Wattenwil-Mühleberg
L'arrêt du tribunal administratif du 25 janvier 2012 relatif à l'approbation des plans Wattenwil-Mühleberg sembla, à première vue, une bonne nouvelle. En effet, plusieurs recours furent admis et l'Office fédéral de l'énergie fut invitée à clarifier certains points. Une étude de câblage pour le BLN ainsi que pour les zones protégées cantonales doit être réalisée ; le câblage et les mesures de remplacement touchant la zone protégée d'importance nationale des hameaux de Weiler Mengestorf, Liebewil et Herzwil doivent être examinés.
La commune de Köniz ainsi que les communes de Riggisberg, Rüeggisberg, Rümligen et Niedermuhlern ont néanmoins décidé de recourir contre l'arrêt du Tribunal administratif; ceci en collaboration avec l'IG " Umweltfreundliche Hochspannungsleitung Wattenwil-Mühleberg ". Ceci en raison de l'incertitude quant à la garantie de l'enfouissement de la ligne à haute tension dans les régions précitées. Le tribunal administratif n'a décrété qu'une clarification. Les opposants estiment que cela devrait être forcé par une instance technique indépendante.

Lettres des régions à Swissgrid
Dans son communiqué de presse du 28 octobre 2011, Swissgrid annonce vouloir mener des projets pilotes pour des projets d'extensions à 380 kV prioritaires déjà établis afin de recueillir des expériences dans la mise en œuvre de lignes enterrées. Rebondissant sur cette information, plusieurs régions prirent l'initiative de contacter Swissgrid afin que leur tracé soit sélectionné comme projet pilote. Swissgrid a ainsi reçu des lettres des communes ou associations concernant les lignes de Goms, Yverdon-Galmiz et Wattenwil-Mühleberg.
Sur la base du catalogue de système d'évaluation élaboré par l'OFEN, Swissgrid a défini les critères déterminants pour un projet pilote même si aucune des lignes nommées n'était en question. La ligne de Goms dans sa traversée du parc naturel du Binntal sera ainsi examinée à la lumière de ce système d'évaluation.

Décision Galgenen
Une fois de plus, le tribunal fédéral donne raison aux opposants aux lignes à haute tension. L'expropriation d'un terrain privé dans le but de renouveler un droit de passage d'une ligne arrivé à échéance après 50 ans ne peut être forcée. Une procédure d'approbation des plans est impérativement requise.

La Confédération veut supprimer le droit de recours pour des associations pour les projets en matière d'énergie
Suite à un article paru dans la presse alémanique sous le titre " Bund will Einspracherecht bei Stomleitungen kappen ", le comité HTST a décidé d'inviter à une séance de comité Monsieur Werner Gander, chef de la section Droit de l'électricité et des eaux à l'OFEN. Monsieur Gander fit part du fait que l'accélération des procédures pour les lignes à haute tension était en discussion depuis plus de 20 ans et que l'extension du réseau progressait trop lentement. Un groupe de travail analyse actuellement 80 différentes idées qui permettraient d'accélérer les procédures. Sans mesures radicales, aucune accélération ne peut être atteinte. Si les mesures examinées le sont effectivement publiquement et présentées au parlement pour la décision, la question est encore ouverte. Nous avons retenu clairement qu'une accélération de procédure n'est possible, que si les conditions générales sont exactes et que l' OFEN continue à compter sur les producteurs d'électricité et les experts pour que de nouvelles technologies de réseau soient intégrées à l'avenir dans les procédures. Monsieur Gander nous a entendus et mis à notre disposition pour examen la révision du modèle d'évaluation des lignes.

Postulat soumis au parlement fédéral
Notre Président, le conseiller national Jean-Francois Steiert ainsi que le conseiller national UDC Lukas Reimann ont soumis à la mi-mars un postulat exigeant que pour la construction de lignes à haute tension, un droit de référendum obligatoire soit introduit dans les cantons concernés. L'objectif est d'augmenter la pression sur les exploitants de réseaux futurs (swissgrid) et de veiller le plus tôt possible à des solutions équilibrées.

Lettre à Elcom
ElCom est l'autorité fédérale de réglementation dans le marché de l'électricité en Suisse. Elle vérifie les coûts de production d'un réseau et donc une autorité décisive quand il s'agit du coût de l'enfouissement des câbles. Pour cette raison, nous avons écrit une lettre à ElCom et indiqué qu'il faut observer dans les variantes des coûts les implications à long terme du câblage : la réduction substantielle des pertes dans la transmission.Il est inacceptable, que, dans le cas d'un investissement supplémentaire du câblage, les coûts soient décrits par ElCom comme non admissibles et que les communautés ou les cantons concernés soient appelés à les payer.

Assemblée générale du 2 juin 2012
La prochaine assemblée générale annuelle aura lieu cette année le 2 Juin 2012 à 10 heures à Kinderheim Kloster Hermetschwil bei Bremgarten AG .

Réservez d'ores et déjà cette date, les détails suivront.

Abonnez-vous à nos communiqués de presse : info@hsub.ch

3. Newsletter Oktober 2011

Liebe Mitglieder

An unserer gut besuchten Hauptversammlung vom 2. Juli 2011 hat Prof. Brakelmann zum Thema "Teilverkabelung zum Ausbau des Hochspannungsnetzes und Herr Dr. Ralph Lewin, Vorsitzender der Strategiegruppe "Netze und Versorgungssicherheit" zum Thema "Welches Stromnetz braucht die Schweiz?" gesprochen. Auszüge aus den Referaten finden sie auf unserer Website: www.hsub.ch aktuell / HSUB Hauptversammlung in Bern.
Im Anschluss an die HV haben wir die Pressemitteilung "HSUB fordert Taten: Pilotversuche zu Erdverlegungen auf drei Teilstrecken" publiziert. Wir fordern darin den Bundesrat auf, aufgrund des Urteils von Riniken, drei künftige Teilstrecken des künftigen Netzes als Pilotprojekte bauen zu lassen, um mit der Erdverlegung Vor- und Nachteile der verschiedenen Übertragungssysteme auch in der Praxis zu prüfen.

Bundesverwaltungsgericht - Entscheide zu Gunsten Verkabelung
Nach dem wegweisenden Bundesgerichtsurteil von Riniken anfangs dieses Jahres sind nun weitere interessante Urteile - diesmal vom Bundesverwaltungsgericht - gefällt worden. Das Urteil von Riniken zeigt darin bereits Auswirkungen.
In der Gemeinde Tuggen/SZ sowie im Reusstal geht es um den Ausbau von Teilstücken von Hochspannungsleitungen für eine höhere Spannung. Die Einsprecher hatten mit einer Beschwerde die Plangenehmigungsverfügungen durch das Bundesamt für Energie (BFE) angefochten. Sie verlangen unter anderem, dass die Leitung zu verschieben, evt. zu verkabeln sei. Das Bundesverwaltungsgericht hat die Eventualbegehren einer Verkabelung gutgeheissen. Die Angelegenheitenwurde zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückgewiesen. Dabei geht es hauptsächlich um die Einholung eines Kostenvergleichs, um weitere fachmännische Abklärungen, um eine Interessensabwägung und die Berücksichtigung der neusten bundesgerichtlichen Rechtsprechung!
Diese und weitere Urteile sind unter www.hsub.ch / Rechtsprechung publiziert

Nationalratswahlen
Dank unserer Fragebogenvorlage für Kandidierende der eidgenössischen Räte konnten unsere Sektionen die Kandidierenden vor den Wahlen zur ihrer Meinung über Erdverlegung von Hochspannungsleitungen befragen. All die, die sich positiv zur Erdverlegung geäussert haben und gewählt wurden, werden wir beim Wort nehmen und sie zur Unterstützung unserer Anliegen motivieren.

Starkstromleitung Reusstal
Der Verein Verträgliche Starkstromleitung Reusstal hat bei der Axpo wie beim Bundesamt für Energie gefordert, dass eine Kabelvariante für ihre Strecke ausgearbeitet werden soll. Das Bundesamt für Energie hat sich zu diesen Forderungen positiv geäussert. Die Axpo hat angekündet, die Projektverantwortung der Swissgrid zu übergeben. Zugleich hat die Axpo einen runden Tisch angekündigt, an dem sie mit den Interessensvertreter aus dem Reusstal diskutieren will.

Gommerleitung Wallis
Leider hat das BFE einen raschen Entscheid im Plangenehmigungsverfahren gefällt. Die von den Umweltverbänden, der Gemeinde Grengiols und den privaten Einsprechenden geforderte Erdverlegung wurde klar abgelehnt. Die Umweltverbände Stiftung für Landschaftsschutz, Pro Natura und WWF verzichten auf einen Weiterzug. Sie fürchten um den Entzug des Verbandsbeschwerderechts, der im Frühjahr erneut im Nationalrat angedroht wurde. Leider hilft auch die Gemeinde nicht mehr mit, die Beschwerde weiterzuziehen, da sie in der Einspracheverhandlung gewisse Teilerfolge wie die Verlegung der Leitung nach Süden im inneren Siedlungsgebiet sowie die Erdverlegung einer 65 kV -Leitung erreicht hat. Zusätzlich wurde eine "Entschädigung" von Fr. 300'000 an die Gemeinde vereinbart. Im Gegenzug gab sie leider die Forderung nach einer Erdverlegung der Leitung auf.
Eine kleine Gruppe von Einsprechenden, mehrheitlich mit Wohneigentum im kulturhistorisch wertvollen Weiler Hochmatta, hat Einsprache eingereicht. Hauptargument ist dabei der BG-Entscheid vom 14.7.2011, worin beanstandet wurde, dass eine Projektvariante nicht einfach abgelehnt werden kann, ohne dass diese wirklich geprüft wurde. Es wird weiterhin die vom BAFU ursprünglich geforderte Tunnelvariante als Pilotprojekt gefordert oder eine Teilverkabelung in einem kleineren Abschnitt. Ausser der SP Oberwallis, die einen wesentlichen finanziellen Beitrag geleistet hat, stehen keine Institutionen mehr hinter der Einsprache.

Swissgrid-Studie
Die künftige Schweizer Netzgesellschaft Swissgrid hat am 28. Oktober ein Studie veröffentlicht, die sich mit den Kostendifferenzen zwischen Freileitungen und Erdverlegten Leitungen befasst. HSUB war mit seinem Präsident im Beirat der Studie vertreten, dazu auch die Stiftung Landschaftsschutz mit ihrem Vertreter in unserem Vorstand. Die Studie wurde nach aussen mit Betonung der sehr grossen Kostendifferenzen zu Gunsten von Freileitungen publiziert. Die beiden Beiratsmitglieder haben sich von dieser einseitigen Interpretation der Studie distanziert, die er in der allerletzten Fassung auf Druck des Auftraggebers umgeschrieben wurde. HSUB hat in einer Medienmitteilung festgehalten was von der Studie zu halten ist und in welchen Punkten sie auch unsere Standpunkte bestätigt (s. Medienmitteilung unter www.hsub.ch).

Aufgrund der neusten Entwicklungen legen wir unser Hauptaugenmerk bei der Öffentlichkeitsarbeit und der Sensibilisierung von Behörden, Politik und Stromproduzenten auf folgende drei Punkte:

  • Der Bedarf neuer Leitungen ist genau zu überprüfen.
    Die Bernische Kraftwerke mussten Sparmassnahmen einführen, wie kürzlich in der Zeitung zu lesen war (55 Entlassungen). Offenbar ist dies nur der Anfang. Begründet wird dies durch den Einbruch des Stromhandels mit Deutschland. Die neuen alternativen Energiequellen produzieren offenbar auch in den Zeitfenstern, in denen die BKW bisher ihren (gespeicherten) Strom verkaufen konnte. Was heisst das für die Stromabkommen und die bisher regelmässig mit Nachdruck geforderten, neuen Leitungen?

  • Ausstieg aus der Atomenergie: Auch hier: der Verzicht auf die Grosskraftwerke und ihr Ersatz durch dezentrale Stromproduktion und Stromsparmassnahmen werden die Struktur des Stromverteilungsnetzes nachhaltig beeinflussen. Trotzdem wird weiterhin nach Netzplänen des letzten Jahrhunderts festgehalten. HSUB hat vom Bundesrat im Sinn eines Moratoriums gefordert, dass er keine weiteren Linien ausbaut, solange nicht festgehalten wurde, wie sich die Grundsatzentscheide des Parlaments zur Stromproduktion auf den Stromtransport und die Stromverteilung auswirken.

  • Verkabelung von Leitungen ermöglicht oftmals einfachere, direktere Linienführung. Das BFE solle diese Möglichkeit in künftigen Stellungnahmen berücksichtigen. Wenn das BFE eine Prüfung von Verkabelungen in kurzen Abschnitten fordert (Bsp. Linien Wattenwil - Mühleberg / Yverdon - Galmiz) befinden sich diese Abschnitte bisher auf dem Trassee der geplanten Freileitung.

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3. Newsletter octobre 2011

Chers membres,

Lors de notre assemblée générale fort bien fréquentée du 2 juillet 2011, le Professeur. Brakelmann a parlé sur le thème "mises sous terre partielles pour l'extension du réseau électrique à haute tension" et le Dr Ralph Lewin, président du groupe stratégique "réseaux et sécurité d'approvisionnement ", au sujet de "de quel réseau électrique la Suisse a-t-elle besoin ?". Des extraits de ces exposés se trouvent sur notre site web: www.hsub.ch Aktuel/Actuel/HSUB Hauptversammlung in Bern.
Suite à cette assemblée, nous avons publié le communiqué de presse suivant :
HSUB/HTST exige des actes: Expériences pilotes d'enfouissement des lignes pour trois sections. Nous demandons donc au Conseil fédéral, sur la base du jugement de Riniken, de faire construire en trois étapes le futur réseau comme projet pilote, pour examiner aussi en pratique les avantages et les inconvénients des différents systèmes de transmission avec les câbles enterrés.

Tribunal administratif fédéral - décisions en faveur du câblage souterrain
Conformément au jugement du tribunal fédéral concernant Riniken au début de cette année, d'autres jugements intéressants - cette fois-ci du tribunal fédéral administratif - ont maintenant été rendus. Le jugement de Riniken démontre déjà ses effets:
Dans la commune de Tuggen/SZ ainsi que dans le Reusstal il s'agissait de l'extension des sections de lignes à haute tension pour une tension plus élevée. Les opposants avaient contesté par une plainte la décision d'approbation des plans (DAP) par l'office fédéral de l'énergie (OFEN). Ils exigent entre autres que la conduite soit déplacée ou éventuellement enterrée. Le tribunal fédéral administratif a approuvé l'éventualité d'une mise sous terre des câbles.
L'affaire a été renvoyée en jugement à la première instance. Il s'agit principalement de la demande d'une comparaison des coûts, de clarifications techniques, d'une évaluation des intérêts en présence et de la prise en considération de la plus récente jurisprudence. Celle-ci ainsi que les autres jugements sont publiés sous www.hsub.ch/jurisprudence

Élections au conseil national
Grâce à notre questionnaire pour les candidats nos sections ont pu avant les élections leur demander leur opinion sur la mise sous terre des lignes haute tension. Tous ceux qui se sont prononcés favorablement et qui sont élus, nous les prendrons au mot pour les motiver à nous soutenir dans nos demandes.

Ligne haute tension Reusstal
L'association VSLR (Verträgliche Starkstromleitung Reusstal) a exigé de l'Axpo comme de l'office fédéral de l'énergie (OFEN) qu'une variante par câble soit élaborée pour la ligne haute tension. L'office fédéral de l'énergie (OFEN) s'est prononcé positivement sur ces exigences. L'Axpo a annoncé qu'il transmettra la responsabilité de ce projet à Swissgrid. En même temps, l'Axpo a annoncé une table ronde, à laquelle participeront les représentants des intérêts du Reusstal.

Ligne haute tension Goms, Valais
Malheureusement, l'OFEN a rendu une décision trop rapide dans la procédure de décision d'approbation des plans (DAP). L'exigence de l'enfouissement de la ligne posée par les associations de protection de l'environnement, par la municipalité de Grengiols et les privés a été clairement rejetée. Les associations de protection de l'environnement, la Fondation pour la protection du paysage, Pro Natura et le WWF renoncent à un recours. Ils craignent la suspension du droit de plainte de l'association dont ils ont été menacés de nouveau au printemps par le Conseil national. Malheureusement, la municipalité n'aide également plus la plainte à aboutir, puisqu'elle a obtenu certains succès partiels dans la négociation unilatérale comme le déplacement de la ligne vers le Sud dans une zone de lotissement ainsi que la mise sous terre d'une ligne 65 kV. En plus, une compensation de FR 300 `000 a été convenue pour la municipalité. En contrepartie elle a malheureusement abandonné l'exigence d'une mise sous terre de la ligne haute tension. Un groupe d'opposants du hameau de Hockmatta, précieux lieu de culture et d'histoire, a introduit maintenant une opposition.

Étude Swissgrid
La future société suisse de réseau Swissgrid a publié une étude le 28 octobre, concernant les différences de coûts entre lignes aériennes et conduites posées en pleine terre. HSUB/HTST était représentée par son président dans le conseil consultatif de l'étude, et par le représentant de la Fondation suisse pour la protection et l'aménagement du paysage, membre de notre comité directeur. L'étude a été publiée en mettant l'accent sur des différences de coûts très grandes en faveur des lignes aériennes. Les deux membres du comité consultatif se sont dissociés de cette interprétation unilatérale de l'étude, réécrite dans la version ultime sur la pression du donneur d'ordre. HTST a tenu à préciser dans un communiqué de presse que l'on doit tenir compte des points de cette étude qui confirment aussi nos points de vue (voir le communiqué de presse sous www.hsub.ch).

Sur la base des plus récents développements, nous sommes spécialement attentifs lors de nos campagnes à la sensibilisation des autorités, des politiciens et des producteurs d'électricité aux trois points suivants :

  • Le besoin de nouvelles lignes doit être réexaminé de manière précise. Les Forces Motrices Bernoises (FMB) dont les centrales électriques ont dû introduire des mesures d'économie comme on a pu le lire dernièrement dans la presse (55 licenciements). Cela n'est manifestement que le début et c'est justifié par l'effondrement du commerce de l'électricité avec l'Allemagne. Les nouvelles sources d'énergie alternatives produisent aussi dans les périodes durant lesquelles les FMB pouvaient vendre jusqu'ici leur électricité (stockée). Qu'est ce que cela signifie pour les accords sur l'électricité et pour les nouvelles lignes exigées régulièrement avec insistance ?
  • Sortie de l'énergie atomique :
    Ici aussi la renonciation aux centrales électriques de grande puissance et leur remplacement par une production électrique décentralisée et par des mesures d'économie d'électricité influenceront de manière efficace la structure du réseau de distribution du courant. On s'en tient malgré tout encore à la planification du réseau valable au siècle dernier. HSUB/HTST a exigé du Conseil fédéral dans le sens d'un moratoire qu'il ne développe pas d'autres lignes, tant qu'on n'a pas retenu comment les décisions de principe du parlement se répercutent sur la production de l'électricité, son transport d'électricité et sa distribution.
  • La pose des câbles permet souvent un tracé plus simple et plus direct.
    L'OFEN doit prendre en considération cette possibilité dans les projets futurs.
    Lorsque l'OFEN exige un examen de la pose des câbles dans de courtes sections (par exemple les lignes Wattenwil - Mühleberg / Yverdon - Galmiz) ces sections jusqu'ici se trouvent sur le tracé de la ligne aérienne prévue.

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2. Newsletter Juni 2011

Liebe Mitglieder

Am 5. April dieses Jahres hat das Bundesgericht einen wegweisenden Entscheid im Falle Riniken gefällt, die Beschwerde der Gemeinde Riniken sowie Mitbeteiligter gegen die Axpo AG gutgeheissen und eine Teilverkabelung der Hochspannungsleitung Beznau-Birr auf einem Teilstück von 1 km angeordnet. Der jahrelange und hartnäckige Kampf der Gemeinde gemeinsam mit dem Aktionskomitee für eine umweltschonende Trasseeführung (AKUT) für eine Erdverlegung der Leitung bis vor Bundesgericht, hat sich gelohnt. Ein wichtiger Baustein für diesen Erfolg waren die Gutachten von Professor Brakelmann, welche die Vorteile und die Machbarkeit von Erdverkabelungen darlegte Das Positive am Entscheid ist, dass die Verkabelung angeordnet wurde mit den Argumenten, dass "Kabelanlagen aufgrund des technischen Fortschrittes im letzten Jahrzehnt leistungsfähiger, zuverlässiger und kostengünstiger geworden sind. Die Verkabelung kann daher auch zur Erhaltung von Landschaften von (nur) mittlere Bedeutung in Betracht fallen."
Neben dem Landschaftsschutz falle vor allem auch die besser Energieeffizienz der Verkabelung ins Gewicht. Die Stromverluste bei Freileitungen sei erheblich höher. Darum gleichen die höheren Stromverlustkosten der Freileitungen die höheren Investitionskosten der Kabelanlagen weitgehend aus!
Das wegweisende Urteil des Bundesgerichtes "Teilverkabelung der Hochspannungsleitung in der Gemeinde Riniken" hat uns ausserordentlich gefreut und gibt uns Hoffnung, dass auch in anderen Regionen Teilverkabelungen gebaut werden.

Teilnahme an der Energissima in Freiburg
Vom 13. - 16. April 2011 fand in Fribourg die Energissima, die „Schweizer Messe der erneuerbaren Energien und neuen Technologien“ statt. Zusammen mit dem Verein "Höchstspannungsleitung Villasrepos-Galmiz in den Boden" waren wir an einem Stand vertreten.
Als Blickfang diente, auf einem Grossbildschirm gezeigt, die Diaschau von Ursula Ohnewein, darüber ein Transparent mit dem Auszug des Bundesgerichtsurteils von Riniken vom 8. April 2011. Wir warenalso top aktuell!
Grossen Anklang fand auch das Berechnungsprogramm von Hans Kneubühler. Besonders die Reduktion des Stromverlustes durch Verkabelung beeindruckte die Besucher sehr.
Am Mittwoch hielt Heini Glauser einen Vortrag zum Thema "Verkabelungen von Höchstspannungsleitungen in der Schweiz".
Um die Besucher auf uns aufmerksam zu machen, initialisierten wir einen Wettbewerb. Es ergaben sich viele interessante Gespräche und Kontakte konnten geknüpft werden. Wir möchten uns bei allen ganz herzlich bedanken, die für das Gelingen des Standes im Vorfeld und während der Energissima mitgeholfen haben. Die Zusammenarbeit zwischen den Vereinen der verschiedenen Regionen hat hervorragend funktioniert! Bilder vom Stand sind auf der
Homepage aufgeschaltet.

Der Freiburger Staatsrat hat eine Anfrage der Grossräte Monique Goumaz und Daniel de Roche zum Verfahrensstand der Hochspannungsleitung beantwortet. Daraus geht die abwartende Haltung des Staatsrates hervor. Die jetzige Situation wird klar beschrieben, konkrete Schritte wurden keine unternommen. Studienergebnisse involvierter Parteien sind noch ausstehend. Der Verein ist ob diesen Antworten enttäuscht.

Im Bundesparlament wurde im April ein Postulat eingereicht "Effizienterer Energieverbrauch bei Erdverlegung anstelle von Freileitungen" von Grunder Hans BDP, das sich auf das Urteil Riniken stützt, das die Vorteile der Verkabelung aufzeigt. Der Bundesrat wird aufgefordert zu prüfen, "welche Massnahmen in Bezug auf die zukünftige Planung der Stromübertragung in der Schweiz zu ergreifen seien". Das Postulat wurde mit 104 ja zu 75 Nein und 5 Enthaltungen angenommen, obwohl der Bundesrat die Ablehnung empfohlen hatte.

Treffen mit Bundesrätin Doris Leuthard am 5. Mai 2011
Auf Initiative von HSUB wurden aus verschiedenen Gebieten Briefe an Bundesrätin Leuthard gesendet mit dem Wunsch nach einer Aussprache. Diese fand am 5. Mai in Bern statt mit 14 Personen aus der ganzen Schweiz. Frau Leuthard nahm sich fast eine Stunde Zeit für uns.
Aus verschiedenen Kantonen wurden Leitungsprojekte mit ihrer Problematik vorgestellt und gefordert, dass für alle Leitungsprojekte eine seriöse Erdverkabelung in sensiblen Gebieten geprüft werden soll. Frau Leuthard selbst forderte einen schnellen Ausbau des Übertragungsnetzes, warnte vor den hohen Kosten der Verkabelungen, forderte Kompromisse beim Landschaftsschutz und wünschte eine bessere Kommunikation unter allen Beteiligten. In der Diskussion machte sie den Vorschlag, dass bei jedem Freileitungsprojekt auch eine Verkabelungsvariante gegenübergestellt werden sollte. Die Details der Forderungen und Resultate der Besprechung finden Sie auch auf unserer Website.

HV HSUB
Zur Erinnerung: unsere HV findet dieses Jahr statt am:
02. Juli um 11.00 Uhr im Hotel Bern, Zeughausgasse 9

Der Geschäftsbericht kann abgerufen werden unter:
http://www.hsub.ch/Doc/Gesch%C3%A4ftsbericht%20HSUB%2011.pdf

Ab 12.00 Uhr werden folgende Referenten sprechen:
Herr Prof. Heinrich Brakelmann zum Thema "Teilverkabelung zum Ausbau des Hochspannungsnetzes" und
Herr Dr. Ralph Lewin, Vorsitzender der Strategiegruppe "Netze und Versorgungssicherheit"
zum Thema "Welches Stromnetz braucht die Schweiz?".

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1. Newsletter März 2011

Liebe Mitglieder

Ein tragisches Ereignis hat die ganzen Einstellungen zu AKWs total verändert. Viele, die gestern noch Befürworter dieser Energie waren, rufen heute nach der Abschaltung von AKWs. Die Diskussion um die Abschaltung von AKWs wird auch auf unsere Bewegung Ein-fluss haben. Werden AKWs abgeschaltet, brauchen wir zumindest kurzfristig vermehrt Strom aus dem Ausland. Das bedingt einerseits rasch neue Übertragungsleitungen - allerdings auf langen Distanzen und möglicherweise mit anderen Technologien. Anderseits sind Leitungen, die auf die Verteilung des Stroms aus heutigen AKWs ausgerichtet sind, zumindest teilweise überflüssig. Wir haben damit zwar einen stärkeren Druck zu einem schnellen Ausbau des Netzes, gleichzeitig aber sehr gute Gründe, das heute geplante Netz in Frage zu stellen, weil eine grundsätzlich neue Produktionsstruktur auch grundlegende Folgen auch auf das Ver-teilnetz haben wird. Unser Kampf gegen Freileitungen wird härter werden.

In diesem Gesamtzusammenhang müssen wir auch immer wieder auf eine noch zu wenig bekannte Tatsache hinweisen: Wenn alle Leitungen in der Schweiz erdverlegt würden, könnte 1,5-mal die jährliche Produktion von Mühleberg eingespart werden. Im Vergleich zu Frei-leitungen bewirkt die Verkabelung eine massive Reduktion der Übertragungsverluste. Dazu haben wir Ende März eine Medienmitteilung veröffentlicht.

Antwort auf unsere Petitionen vom 2009 von der UREK
Ende Dezember traf die Antwort der Bundesversammlung auf unsere Petitionen vom 24. April 2009 ein. Der National- und Ständerat haben beschlossen, den Petitionen keine Folge zu leisten. Die vorberatenden Kommissionen für Umwelt, Raumplanung und Energie fanden, dass mit dem neuen Beurteilungsschema, das an drei Objekten getestet wurde, unsere An-liegen erfüllt seien. Das Beurteilungsschema, das mit den Beurteilenden steht und fällt und aus Verwaltungspersonen und Stromproduzenten besteht, hat noch für keines der drei Test-objekte eine Erdverlegung gebracht. Im Gegenteil: Es wird zum Bumerang für uns, weil es angeblich nach einer umfassenden Interessensabwägung nachweist, dass eine Erdverlegung nicht in Frage kommt.

Der HSUB Vorstand und die verschiedenen beteiligten Gruppierungen sind in diesem Jahr mit grossen Aktivitäten gestartet:

Wallis
Mitte Januar wurde eine Volksinitiative "Nein zu den Stahlriesen - für eine Erdverlegung der neuen Stromleitungen auf Walliser Territorium" gestartet mit dem Ziel, dass der Walliser Grosse Rat ein Gesetz verabschiedet, durch welches die kantonalen Behörden dazu ver-pflichtet werden, alle juristischen und politischen Möglichkeiten hinsichtlich einer Erdverlegung aller neuen Stromleitungen auf dem Walliser Territorium auszuschöpfen. Im Initiativkomitee sitzen u.a. Peter Bodenmann, Oskar Freysinger, Charles-Alexandre Elsig, Präsident der Burgerschaft von Sitten und Brigitte Wolf, Präsidentin der Grünen Wallis. Zugleich wurde eine kantonale Petition lanciert, welche die Kantonsregierung auffordert, sich mit einer Stan-desinitiative für die Änderung des Bundesgesetzes betreffend die elektrischen Schwach- und Starkstromanlagen. einzusetzen mit dem Ziel der Erdverkabelung.

Gespräch mit Swissgrid
Ein Ausschuss des HSUB-Vorstandes hat mit der Swissgrid, der künftigen Betreiberin sämt-licher Stromnetze der Schweiz, ein Gespräch geführt. Swissgrid ist interessiert, den Kontakt weiterhin zu pflegen. Der Vorstand wird sich damit beschäftigen was unsere Strategie in diesen Gesprächen sein wird. Die Positionen von Swissgrid unterscheiden sich nicht wesentlich von denjenigen der Stromproduzenten (Ihre Verantwortlichen sind Vertreter der Stomwirt-schaft und der Kampf wird härter werden, da sie damit ihre Kräfte gebündelt haben) – doch suchen sie immerhin den Dialog. Wir müssen diesen pflegen – aber dabei stets unsere Ziele im Auge behalten.

Brief an Bundesrätin Leuthard
Nachdem Bundesrätin Doris Leuthard im Wallis dahingehend geäussert hat, dass die Erd-verlegung von Hochspannungsleitungen zu teuer sei, hat HSUB die Initiative ergriffen und einen Briefvorlage an die Bundesrätin an die verschiedenen Interessensgruppen / Vereine von HSUB gesendet. Hauptinhalt war der schweizweite Widerstand, die Möglichkeiten der Erdverlegung und das Ersuchen um ein Gespräch mit dem Vorstand von HSUB. Sieben Gruppierungen haben diesen Brief an Doris Leuthard gesendet. Sie wird nun mit unserem Präsidenten einen Termin mit uns abmachen.

Energissima in Freiburg
In Freiburg findet vom 13. - 16 April die Energissima, eine Messe über erneuerbare Energien statt. Der Verein "Höchstpannungsleitung Villarepos - Galmiz in den Boden“ hat einen Stand organisiert, an dem auch HSUB präsent sein wird.

Hauptversammlung HSUB am 2. Juli in Bern mit Prof. Brakelmann
Reservieren Sie sich schon heute den Termin! Professor Brakelmann ist ein deutscher Spe-zialist für die Erdverlegung von Hochspannungsleitungen und hat mit verschiedenen Studien nachgewiesen, dass eine Verkabelung von Hochspannungsleitungen möglich und sinnvoll ist. Details zur Hauptversammlung folgen.

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1. Newsletter Mars 2011

Chers membres,

Un incident dramatique a complètement modifié l'attitude face aux centrales nucléaires. Celui qui hier encore défendait cette énergie revendique aujourd'hui l'arrêt des centrales nucléaires. La question de l'arrêt de ces centrales va également avoir des retombées sur notre mouvement.

La mise hors service des centrales nucléaires nous obligera à nous approvisionner d'électricité à l'étranger. Cela est synonyme de rapide extension du réseau de transport du courant électrique. Ce qui a pu être reporté jusqu'ici de 20 à 30 ans devra, à la lumière des nouveaux arguments, être réalisé rapidement. Pour remplacer les centrales nucléaires, la Suisse a besoin de plus de courant. Notre lutte contre les lignes à hautes tension va devenir plus difficile. Ce que l'on semble ignorer, c'est que si l'on enterrait toutes les lignes de la Suisse, on économiserait l'équivalent du courant produit par une centrale nucléaire. Comparé aux lignes aériennes, le câblage permet une réduction substantielle des pertes d'énergie engendrées par le transport. Nous en avons donné l'explication dans un communiqué de presse paru fin mars.

Réponse de la CEATE à notre pétition déposée en 2009
A fin décembre nous avons pris connaissance de la réponse de l'assemblée fédérale à notre pétition du 24 avril 2009. Le Conseil national et le Conseil des Etats ont décidé de ne pas donner suite aux pétitions. Les Commissions de l'Environnement, de l'Aménagement du Ter-ritoire et de l'Energie ont estimé qu'avec l'application du système d'évaluation sur trois diffé-rents objets testés elles avaient répondu à notre demande.Le système d'évaluation dont l'interprétation varie selon les personnes appelées à l'appliquer, personnes issues de l'administration et des milieux producteurs d'énergie, n'a débouché sur aucune proposition de câblage pour ces trois objets évalués. Bien au contraire, cela s'avère un boomerang puisque selon ces mêmes experts, le résultat de ces analyses approfondies permettrait d'affirmer que le câblage n'entre pas en ligne de compte.Le comité HTST et les groupements qui y collaborent ont été très actifs cette année :

Valais
A mi-janvier fut lancée l'initiative populaire " Non au géant d'acier - pour un câblage des nouvelles lignes électriques sur territoire valaisan " avec le but de récolter plus de 30'000 signatures en trois mois. Il en fallait 4'000. Le comité d'initiative est composé, entres autres, de Peter Bodenmann, Oskar Freysinger, Gérard Gillioz, Charles-Alexandre Elsig, président de la bourgeoisie de Sion et Brigitte Wolf, présidente des Verts du Haut Valais. Parallèlement une pétition a été lancée pour contraindre le Grand-Conseil de déposer une initiative fédérale visant à modifier la loi sur les installations de transports électriques pour éviter les zones habitées et sensibles.

Entretien avec Swissgrid
Une rencontre à eu lieu entre une délégation HTST et Swissgrid, futur opérateur de l'ensemble du réseau électrique suisse. Swissgrid semble intéressé à maintenir le contact. Le comité va discuter de la stratégie à adopter, Swissgrid ne paraissant pas mieux intentionné que les producteurs d'énergie. Ces représentants sont issus de l'économie de l'électricité et le combat promet d'être plus difficile encore en raison du rassemblement de leurs forces.

Lettre à Doris Leuthard
Suite à la déclaration de la Conseillère fédérale Doris Leuthard, qui affirme que le câblage des lignes à haute tension coûte trop cher, HTST a pris l'initiative de faire parvenir une lettre-type aux différents groupes d'intérêts, les invitant à adresser une lettre à la Conseillère fédérale. Le contenu de lettre portait sur l'opposition grandissante en Suisse à la construction de nouvelles lignes aériennes, la possibilité de les enterrer et la demande d'un entretien avec le comité HTST. Sept groupes d'intérêts ont envoyé cette lettre à Doris Leuthard qui s'est déclarée disposée à rencontrer une délégation. La date sera fixée en accord avec notre président.

Energissima Fribourg
Le Salon Energissima aura lieu à Fribourg du 13 au 16 avril 2011. L'association " Ligne à très haute tension Yverdon-Galmiz sous terre " y tiendra un stand d'information, en collaboration avec HTST.

Assemblée générale HTST du 2 juillet 2011 à Berne avec le Professeur Brakelmann
Veuillez d'ores et déjà prendre note de la date de notre prochaine assemblée générale à l'issue de laquelle le professeur Brakelmann, spécialiste allemand du câblage des lignes à hautes tension, donnera une conférence. Il a prouvé par plusieurs études que la mise sous terre des lignes à haute tension est possible et pertinente.

Des informations détaillées concernant l'assemblée générale vous parviendront ultérieure-ment.

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3. Newsletter November 2010

Liebe Mitglieder

In ganz vielen Regionen der Schweiz wird für die Erdverlegung von Höchstspannungsleitungen gekämpft. Auch wenn bis jetzt die Erfolge noch gering scheinen, gibt es Grund zu Hoffnung.

Im Vallée de Joux (VD) wurden auf einer Länge von elf Kilometern insgesamt 315 Strom-masten abgebrochen und die 13 kV Leitungen in den Boden verlegt. Der Anstoss dazu kam von der Pro Natura, umgesetzt wurde das Vorhaben durch die Lokale Elektrizitätsgesell-schaft SEVJ.

Horgen: Das Bundesamt für Umwelt BAFU fordert, dass die Axpo eine Verkabelungsvarian-te der Leitung Horgen - Wädenswil im BLN-Gebiet ausarbeitet. Es handelt sich hier um einen Spannungswechsel von 50 auf 110 kV. Da der Standort der Leitung im Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung (BLN) liegt, verdient es der grösstmöglichen Schonung im Sinne von Art. 6 des Bundesgesetzes über den Natur- und Heimatschutz, schreibt das Bafu.

Zwischen Obfelden und Ottenbach wurden mehrere Kilometer der Freileitungen von der Elektrizitätsgesellschaft Kanton Zürich (EKZ) unterirdisch verlegt. Die EKZ argumentiert mit den grossen Vorteilen der Kabelleitungen: neben den ausgeschalteten Risiken von Unwet-tern, Blitzschlägen, Erdrutschen, Vögeln oder unvorsichtigen Autofahrern sei auch die War-tung und Instandhaltung der Kabelleitungen sehr viel geringer. Neben der zehnmal kleineren Störungsanfälligkeit seien bei den Kabelleitungen vor allem auch die Störungslokalisationen und Reparaturen weitaus einfacher zu bewältigen. Die EKZ hat aus diesen Gründen die Ver-legung der Stormwegen in unterirdische Kabelleitungen kontinuierlich ausgebaut. Seit dem Jahre 1940 wurden insgesamt 2500 Kilometer Leitungen in Kabel verlegt. Die Modernisie-rung der Stromversorgung macht sich denn auch in der Tatsache bemerkbar, dass in der Region seit zehn Jahren kein länger dauernder Stromausfall mehr festgestellt wurde. Die EKS sind mit einem Stromumsatz von über 6100 Gigawattstunden der zweitgrösste Netz-betreiber des Landes!

Motion Steiert
Am 30. September hat unser Präsident Jean-François Steiert die Motion "Erdverlegung von Höchstspannungsleitungen als Pilotvorhaben" im Nationalrat eingereicht. Er fordert den Bundesrat auf nach Vorbild des deutschen Energieleitungsausbaugesetz EnLAG (vom 21.8.09) einen Vorschlag für konkrete Pilotvorhaben des Einsatzes von Erdkabeln auf der Höchstspannungsebene (220/380kV) vorzulegen. In Deutschland wurden aufgrund des Ge-setzes vier Pilotvorhaben bezeichnet um den Einsatz von Erdkabeln zu testen. Die Motion wurde vom Bundesrat am 25. November 2010 zur Ablehnung empfohlen.

Linie Reusstal
Der Verein "Verträgliche Starkstromleitung Reusstal" hat das Gespräch mit der Axpo gesucht. Interessanterweise haben Heinz Karrer, CEO AXPO und seine Mitarbeiter erklärt, dass die Verkabelung von Stromleitern ein fortlaufender Prozess sei und dass immer höhere Spannungsebenen in den Boden verlegt werden. Es brauche keine Teststrecken. Die Hoch-spannungsverkabelung sei längst erprobt und Stand der Technik. Das Argument Bodener-wärmung sei lächerlich und unhaltbar. Wenn die Politik oder ein Gericht Verkabelungen vor-schreiben würden, würden sie die Leitungen in die Erde verlegen!

Im Wallis hat das Bundesamt für Energie grünes Licht gegeben für den Bau der 28km langen Hochspannungsfreileitung Chamoson-Chippis. Die Walliser laufen dagegen Sturm. Sie wer-den den Entscheid der Behörden beim Bundesverwaltungsgericht anfechten. Zudem ist eine Volksinitiative auf Kantonsebene in Vorbereitung. Die Walliser Regierung hat zwar keine Re-kursmöglichkeit, beschloss aber kürzlich, selbst eine neutrale Studie in Auftrag zu geben. Zudem will sie mit Hilfe eines Runden Tisches, an dem alle beteiligten Akteure aus Politik, Wirtschaft und Forschung teilnehmen, eine Gesamtschau zum Stromtransport in der Schweiz anstreben. Im Abschnitt Mörel-Ernen wurden nach Trasseeanpassungen der Gommerleitung vom BFE die Einspracheverhandlungen mit den betroffenen Orten und mit den Umweltverbänden je einzeln geführt. Das BFE weigert sich rigoros, auf die allseits geforderte Erdverlegung einzu-treten.

Wattenwil - Mühleberg
Auf den Plangenehmigungsentscheid des Bundesamtes für Energie, die Strecke Wattenwil-Mühleberg bis auf 3km im BLN-Gebiet oberirdisch zu verlegen, haben neben den Gemein-den und der BKW nun auch noch das Bundesamt für Umwelt BAFU und die Swissgrid AG ebenfalls ihre Stellungnahme eingegeben, leider unterstützend für die BKW. Die Gemeinden mussten wieder innert kürzester Zeit eine Stellungnahme dazu abgeben. Nun liegen die Be-schwerden beim Bundesverwaltungsgericht.

HV HSUB
Zur Erinnerung: unsere HV findet dieses Jahr am 17. Dezember um 17.00 Uhr im Bundeshaus statt. Anmeldungen bitte an sekretariat@hsub.ch oder HSUB c/o SATUS Schweiz, Schlösslistras-se 15, Postfach 7864, 3001 Bern.

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Freundliche Grüsse

Jean-François Steiert Katrin Sedlmayer Gérard Gillioz

Vom 13. - 16. April ist HSUB an der "energissima" in Freiburg mit einem Infostand präsent
Weitere Infos unter: www.hsub.ch

 

3. Newsletter novembre 2010

Chers membres,

Dans de très nombreuses régions de Suisse, on se bat pour l'enfouissement des lignes à très haute tension. Même si les victoires obtenues jusqu'ici peuvent encore sembler limitées, il y a tout de même des raisons d'espérer.

Dans la Vallée de Joux, 315 pylônes électriques au total ont été démontés sur une longueur de onze kilomètres et les lignes électriques de 13 kV mises sous terre. Si c'est à Pro Natura que l'on doit cette initiative, c'est la compagnie d'électricité locale, la Société électrique de la Vallée de Joux (SEVJ), qui a mené à bien le projet.

Horgen: l'Office fédéral de l'environnement (OFEV) exige de la société Axpo l'élaboration d'une variante câblée pour la ligne électrique Horgen - Wädenswil dans la zone IFP. Il s'agit ici d'augmenter la capacité de la ligne de 50 à 110 kV. Etant donné que le site concerné fi-gure à l'Inventaire fédéral des paysages, sites et monuments naturels d'importance nationale (IFP), il mérite la meilleure protection possible au sens de l'art. 6 de la Loi fédérale sur la protection de la nature et du paysage, selon une information de l'OFEV.

Entre Obfelden et Ottenbach, les lignes aériennes ont été enfouies sur plusieurs kilomètres par la société EKZ (Société électrique du canton de Zürich). Pour justifier sa décision, EKZ invoque les avantages considérables des lignes en câbles, qui sont non seulement proté-gées des risques que représentent les tempêtes, la foudre, les glissements de terrain, les oiseaux et les automobilistes imprudents, mais qui sont aussi beaucoup plus faciles à entre-tenir. Exposées à un risque dix fois moins élevé de subir une panne, les lignes en câbles permettent aussi - et c'est là un de leurs principaux avantages - de localiser les problèmes et d'effectuer les réparations nécessaires beaucoup plus simplement. C'est pourquoi EKZ n'a eu de cesse de développer ce type d'installations. Au total, 2500 kilomètres de lignes ont ainsi été enfouies depuis 1940. Le fait que la région n'ait connu aucune panne de courant majeure depuis 10 ans témoigne de la modernité de son système d'approvisionnement en électricité. Avec une production électrique de plus de 6100 gigawatts/heure, EKZ est le deuxième gestionnaire de réseau du pays.

Motion Steiert
Le 30 septembre dernier, Jean-François Steiert, le président de notre association, a déposé la motion " Projets pilotes d'enfouissement de lignes à très haute tension " au Conseil natio-nal. Il demande au Conseil fédéral de faire des propositions de projets pilotes concrets d'enfouissement de lignes à très haute tension (220/380 kV) en s'inspirant de la loi alle-mande d'aménagement des circuits électriques (Energieleitungsausbaugesetz du 21.8.09). Sur la base de cette loi, quatre lignes ont été construites en Allemagne à titre de projet pilote pour tester l'enfouissement de lignes à très haute tension. Le Conseil fédéral a proposé le rejet de la motion le 25 novembre 2010.

Ligne de la vallée de la Reuss
Contacté par l'association VSLR (Verträgliche Starkstromleitung Reusstal), Axpo a expliqué, par la voix de son CEO Heinz Karrer et de ses collaborateurs, que le câblage des lignes électriques était un processus continu et que des niveaux de tension toujours plus élevés étaient enfouis. Aucun tronçon-test n'est donc nécessaire. Le câblage des lignes à haute tension a fait ses preuves et correspond aux dernières avancées technologiques. L'argument selon lequel les lignes provoqueraient un réchauffement du sol est ridicule et infondé. S'il revenait au monde politique ou à un tribunal de choisir le type d'installation, les lignes élec-triques seraient enfouies!

En Valais, l'Office fédéral de l'énergie (OFEN) a donné son feu vert à la construction de la ligne aérienne à haute tension de 28 kilomètres entre Chamoson et Chippis. Mais les Valai-sans s'insurgent contre ce projet et entendent recourir contre la décision des autorités au-près du Tribunal administratif fédéral. Une initiative populaire cantonale est également en préparation. Bien que sans possibilité de recours, le gouvernement valaisan vient de décider de mandater une étude indépendante. Il entend également, par le biais d'une table ronde à laquelle sont invités à prendre part les acteurs des milieux politique, économique et scientifi-que, apporter une vue d'ensemble du transport électrique en Suisse. Sur le tronçon Mörel-Ernen, les négociations sur les oppositions ont été menées au cas par cas avec les localités concernées et les associations environnementales après les adapta-tions du tracé de la ligne de la vallée de Conches par l'OFEN, qui refuse catégoriquement l'enfouissement réclamé par tous.

Wattenwil - Mühleberg
Outre les communes concernées et la société FMB, l'Office fédéral de l'environnement (OFEV) et Swissgrid SA ont à présent également rendu leur avis en ce qui concerne l'approbation des plans par l'Office fédéral de l'énergie qui prévoient la réalisation, sous forme aérienne, de la ligne à haute tension entre Wattenwil et Mühleberg, à l'exception d'un tronçon de 3 kilomètres situé dans la zone IFP. Malheureusement, leur avis va dans le sens de FMB. Les communes ont à nouveau eu très peu de temps pour prendre position à ce su-jet. Les recours ont été déposés au Tribunal fédéral administratif.

Assemblée générale de HTST
Pour rappel, notre assemblée générale 2010 aura lieu le 17 décembre à 17h00 au Palais fédéral.
Les inscriptions peuvent être envoyées à l'adresse sekretariat@hsub.ch ou HTST c/o SA-TUS Schweiz, Schlösslistrasse 15, case postale 7864, 3001 Berne.

Pour recevoir nos communiqués de presse, vous pouvez nous écrire à l'adresse in-fo@hsub.ch

Veuillez agréer, chers membres, nos salutations les meilleures.

Jean-François Steiert Katrin Sedlmayer Gérard Gillioz

L'association HTST sera présente avec un stand d'information à la foire " energissima, qui se déroulera à Fribourg du 13 au 16 avril 2011. Pour en savoir plus: www.htst.ch

2. Newsletter Juni 2010

Liebe Mitglieder

Die Bernische Kraftwerke AG BKW will die Leitung Wattenwil-Mühleberg von 132kV auf 220kV ausbauen. Bereits gegen das Plangenehmigungsverfahren wurden auf der ganzen Strecke über 400 Einsprachen von Privatpersonen sowie zehn Einsprachen von 16 Gemeinden erhoben. Im Grossen Rat des Kantons Bern wurde eine Motion, die die Erdverlegung forderte, letztes Jahr überwiesen. Ende April hat nun das Bundesamt für Energie BFE den Plangenehmigungsentscheid für die Leitung Wattenwil-Mühleberg gefällt. Die Leitung soll oberirdisch geführt werden, einzig in einem Teil des BLN-Gebietes (Gebiet, das im Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler ist) sollen 3,2 km verkabelt werden. In einer beispielhaften Schnellaktion ist es der Interessensgemeinschaft für eine Umweltfreundliche Leitung Wattenwil-Mühleberg (IGUHWM) gelungen, 200 einzeln betroffene Einsprechende und fünf Gemeinden zu gewinnen, die gemeinsam denselben Anwalt mit der Wahrung ihrer Interessen beauftragt haben und sich gegen den Entscheid wehren. Gegen den Plangenehmigungsentscheid haben insgesamt zwei Privatpersonen, die Gemeinde Köniz, die 200 Einsprechenden mit den fünf Gemeinden zusammen und die BKW selbst Beschwerde erhoben. Letztere wegen dem Teil der Leitung, der verkabelt werden soll. Der Entscheid zeigt einmal mehr, dass das BFE die Anliegen der Betroffenen - wie gesundheitliche Bedenken, Schutz der Landschaft, ökonomische Interessen der Gemeinden - überhaupt nicht ernst nimmt. Das Genehmigungsverfahren wurde dazu noch unsorgfältig ausgeführt, die Frage nach dem Bedarf nicht beantwortet, kein Sachplanverfahren durchgeführt und eine seriöse Verkabelungsvariante wurde überhaupt nicht geprüft. An einer Pressekonferenz der IGUHWM, die mit der Teilnahme der Vizepräsidentin von HSUB unterstützt wurde, beantragten die Beschwerdeführer dem Bundesverwaltungsgericht, dass der Plangenehmigungsentscheid aufzuheben sei und der Planvorlage auf der ganzen Strecke die Genehmigung zu verweigern sei. Sie fordern u.a., dass ein korrektes Verfahren, d.h. ein Sachplanverfahren durchzuführen sei, dass eine realistische Verkabelungsvariante für die ganze Strecke auszuarbeiten sei und dass eine Bedarfsabklärung vorgelegt werde.

Horgen / Wädenswil
lDer Energiekonzern Axpo will die Leitung vom Unterwerk Horgenberg über Betonmasten durch die offene Landschaft zum Unterwerk Beichlen im Wädenswiler Berg von 50 auf 110 kV ausbauen. Mit einer grösseren Spannung soll die Transportleistung erhöht werden. Die "Interessensgemeinschaft Lebensraum Horgen, Horgenberg, Arn" wehrt sich mit einer Petition gegen die "Verschandelung der grossartigen Moränenlandschaft". Innert kürzester Zeit haben sie 1'100 Unterschriften zustande gebracht. Die Petition wird Ende Juni dem Gemeinderat übergeben mit der Forderung, dass die Leitung in den Boden verbannt wird. Pikantes Detail: Die Fortsetzung dieser Leitung zwischen Nordecke/ Horgenberg und dem Unterwerk Thalwil ist bereits unterirdisch im Wald verlegt. Die IG hat einen von HSUB empfohlenen Anwalt zur Hilfe genommen und wird eine Einsprache beim Eidgenössischen Starktstrominspektorat vorbereiten.

Riniken
In Riniken ist das Referendum gegen den Kredit für den Gang ans Bundesgericht knapp vor dem Volk gescheitert. Nach dem Entscheid des Bundesverwaltungsgerichtes kann der Gemeinderat nun mit der Forderung für eine Teilverkabelung der Leitung im Gebiet von Riniken ans Bundesgericht gelangen.

Reusstal
Die Leitung im Reusstal ist eines der drei Leitungsprojekte, die mit dem von einer Untergruppe der AG Versorgungssicherheit entwickelten Prüf- und Beurteilungsschema beurteilt wurde. Obschon das Prüf- und Beurteilungsschema eine umfassende Prüfung eines Leitungsprojektes bezüglich Umwelt, Versorgungssicherheit, kommunale Interessen gewährleisten sollte, steht und fällt dieses Schema mit der Gruppe, die das Projekt beurteilt. Laut Auskunft des Bundesamtes für Energie ist nun die Beurteilung der Leitung im Reusstal mit dem Prüf- und Beurteilungsschema abgeschlossen. Die Betroffenen hatten keine Möglichkeit sich einzubringen, die Beurteilung erfolgt "im stillen Kämmerlein". Fazit der Beurteilung: Im geprüften Abschnitt sei es vorteilhafter, eine Freileitung zu erstellen. Der Verein "Verträgliche Starkstromleitung Reusstal" (VSLR) fordert vom BFE, dass ein korrektes SÜL- Verfahren durchgeführt und dass das Beurteilungsverfahren "Kabel- Freileitung" korrekt und gemäss Vorgaben durchgeführt wird. Sollte dennoch ein Freileitungsprojekt aufgelegt werden, wird der VSLR mit allen rechtlichen Mitteln dagegen vorgehen.

Wallis
Die Anhörung des Vizepräsidenten Gérard Gillioz, unterstützt durch die Vorstandsmitglieder Heini Glauser und Jürg Schildknecht sowie Brigitte Wolf, HSUB Oberwallis mit den drei Walliser Staatsräte hat nicht zum gewünschten Ziel geführt; die Forderung, dass der Staatsrat selber eine unabhängige Studie zur Erdverlegung der Walliser Leitung veranlassen solle, wurde abgewiesen. Allerdings wird dieses Thema jetzt noch in einer Motion im Parlament aufgegriffen.

Im Oberwallis wurde der Vorstand des Landschaftspark Binntal (LPB) von der IG HSUB OVS aufgefordert, sich aktiv für die Erdverlegung der Gommerleitung einzusetzen, zumindest für den Abschnitt in den Parkgemeinden. Dies wurde damit begründet, dass bei der Gürbetalleitung vom BFE verlangt wird, dass die Leitung im Bereich des BLN-Gebiets unter die Erde muss. Auch wenn ein Landschaftspark nicht denselben Schutz geniesst wie ein BLN-Gebiet, so gibt es dort nicht nur landschaftliche, sondern auch kultur- und siedlungshistorisch wertvolle Schutzgebiete. Die Antwort des LPB ist noch ausstehend.

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2. Newsletter juin 2010

Chers membres,

Les Forces motrices bernoises SA (FMB) veulent augmenter la capacité de la ligne Wattenwil-Mühleberg de 132 à 220 kV. La procédure d'approbation des plans a déjà fait l'objet de plus de 400 recours de particuliers et de dix recours de seize communes. Une motion demandant l'enfouissement de la ligne a été déposée l'an dernier au Grand Conseil du canton de Berne. L'Office fédéral de l'énergie (OFEN) a rendu sa décision fin avril: la ligne Wattenwil-Mühleberg sera réalisée sous forme aérienne, à l'exception d'un tronçon de 3,2 km situé dans la zone IFP (IFP: Inventaire fédéral des paysages, sites et monuments naturels), qui sera enfoui. Le groupe d'intérêt pour une ligne écologique Wattenwil-Mühleberg (IGUHWM) est parvenu, en un temps record, à rallier 200 opposants et cinq communes à sa cause, lesquels ont mandaté un avocat pour défendre leurs intérêts et s'opposer à la décision. En tout et pour tout, deux particuliers, la commune de Köniz, les 200 opposants, les cinq communes et la société FMB elle-même, qui s'oppose au câblage partiel de la ligne, ont ainsi interjeté recours contre la décision d'approbation des plans. La décision prouve une fois de plus que l'OFEN ne prend pas du tout au sérieux les craintes des parties concernées, notamment en ce qui concerne la santé, la protection du paysage et les intérêts économiques des communes. Il convient d'ajouter que la procédure d'approbation a été bâclée, la question de la nécessité du renforcement de la ligne ignorée et qu'aucun plan sectoriel n'a été établi ni aucune variante câblée sérieuse examinée. A l'occasion d'une conférence de presse du groupe d'intérêt IGUHWM, qui a vu la participation de la vice-présidente de HTST, les requérants ont demandé au Tribunal administratif fédéral d'annuler la décision d'approbation des plans et de refuser l'autorisation du projet dans son intégralité. Ils exigent notamment une procédure correcte, autrement dit l'élaboration d'un plan sectoriel, ainsi qu'une proposition de variante câblée réaliste pour l'ensemble du tracé et une évaluation des besoins.

Horgen / Wädenswil
Le groupe Axpo projette d'augmenter de 50 à 110 kV la capacité de transport de la ligne reliant la sous-station de Horgenberg et celle de Beichlen, située sur les hauteurs de Wädenswil, au moyen de pylônes en béton. Le " groupe d'intérêt des localités de Horgen, Horgenberg et Arn " s'oppose à la " défiguration du paysage de moraines ". La pétition qu'il a lancée pour exiger l'enfouissement de la ligne a permis de récolter 1100 signatures dans un laps de temps très court. Celle-ci sera remise fin juin au Conseil communal. A noter qu'un tronçon de la ligne situé entre Nordecke/Horgenberg et la sous-station de Thalwil est déjà enfoui sous la forêt. Le groupe d'intérêt a fait appel à l'avocat recommandé par HTST pour préparer le recours qu'elle entend adresser à l'Inspection fédérale des installations à courant fort.

Riniken
A Riniken, le référendum contre le crédit destiné à financer le recours au Tribunal fédéral a été rejeté de justesse par le peuple. En vertu de l'arrêt du Tribunal administratif fédéral, le Conseil communal peut à présent déposer auprès du Tribunal fédéral une requête pour l'enfouissement partiel de la ligne située dans la région de Riniken.

Vallée de la Reuss
La ligne située dans la vallée de la Reuss est l'un des trois projets de ligne à être évalués sur la base du système d'examen et d'évaluation élaboré par un sous-groupe du GT Sécurité d'approvisionnement. Bien que le système soit censé garantir une évaluation approfondie des critères tels que l'environnement, la sécurité de l'approvisionnement et les intérêts communaux, le résultat de celle-ci dépend du groupe chargé d'évaluer le projet. Selon les renseignements fournis par l'Office fédéral de l'énergie, l'évaluation de la ligne de la vallée de la Reuss sur la base dudit système est terminée. Les acteurs concernés n'ont pas eu la possibilité de faire entendre leur voix: l'évaluation - qui a révélé qu'une ligne aérienne était plus avantageuse dans le cas du tronçon examiné - s'est déroulée " à huit clos ". L'association VSLR (Verträgliche Starkstromleitung Reusstal) exige de l'OFEN une procédure PSE correcte et la conformité aux prescriptions de la procédure d'évaluation " Câblage- ligne aérienne ". Si un projet de ligne aérienne devait voir le jour malgré tout, l'association userait de tous les moyens légaux pour s'y opposer.

Valais
L'audition du vice-président Gérard Gillioz, soutenu pas les membres du comité de direction Heini Glauser et Jürg Schildknecht ainsi que par Brigitte Wolf de HTST Haut-Valais, avec les trois conseillers d'Etat valaisans, n'a pas permis d'atteindre l'objectif souhaité. Ainsi, la demande concernant la conduite, par le Conseil d'Etat lui-même, d'une étude indépendante sur l'enfouissement de la ligne valaisanne, a été rejetée. Ce sujet fait toutefois actuellement l'objet d'une motion au Parlement.

Dans le Haut-Valais, le comité de direction du Parc paysager du Binntal a été invité par le groupe d'intérêt HTST Haut-Valais à s'engager activement pour l'enfouissement de la ligne dans la vallée de Conches, du moins pour le tronçon situé dans les communes du parc; la raison évoquée est que l'OFEN demande que la ligne de la vallée de la Gürbe soit enfouie dans le secteur de la zone IFP. Même si un parc paysager n'a pas droit à la même protection qu'une zone IFP, celui-ci abrite, outre les paysages, d'importants sites culturels et historiques qui méritent d'être protégés. Le Parc paysager du Binntal n'a pas encore répondu.

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1. Newsletter März 2010

Liebe Mitglieder

Schon ist ein halbes Jahr seit unserer Mitgliederversammlung vergangen und es ist Einiges im Bereich Erdverlegung von Hochspannungsleitungen gelaufen.
Von neuer Seite, nämlich von den Kantonen, hat unsere Forderung nach Verkabelung von Hochspannungsleitungen Support erhalten:

Kanton Bern
Vom Grossen Rat des Kantons Bern wurde letztes Jahr eine überparteiliche Motion eingereicht. Sie verlangt vom Regierungsrat, dass er sich als Mehrheitsaktionär bei der BKW einsetzt, damit die geplante Starkstromleitung Wattenwil-Mühleberg in den Boden verlegt wird. Der Regierungsrat beantragte die Annahme der Motion und versprach, sich bei der BKW für eine Erdverlegung einzusetzen. Mit grossem Mehr wurde die überparteiliche Motion im November letzten Jahres überwiesen. Mit einer Pressemitteilung haben wir dem Kanton Bern für seinen mutigen Entscheid gratuliert.

Wallis
Im Zusammenhang mit dem geplanten Bau einer 380 kV-Leitung Chamoson - Chippis hat die Alpiq AG ein Enteignungsverfahren eingeleitet. Gegen die Planauflage dieser Leitung sind zahlreiche Einsprachen eingegangen. Der Walliser Staatsrat und der Grosse Rat (in einer dringlichen Resolution) haben wiederholt gefordert, dass die Machbarkeit einer Erdverlegung dieser Leitung geprüft wird.
Der Walliser Staatsrat hat nun im Januar beim Bundesamt für Energie Einsprache gegen das Enteignungsverfahren der Alpiq AG eingereicht. Er fordert darin, dass für die Hochspannungsleitung Chamoson- Chippis das Beurteilungsschema "Kabel Freileitungen" des BFE zur Anwendung komme. Das Beurteilungsschema mit Kriterien für die Beurteilung "Kabel - Freileitungen" war aufgrund einer überwiesenen Motion im Bundesparlament von einer Arbeitsgruppe erarbeitet worden. Das BFE wollte dieses Schema, nur an drei Hochspannungsleitungsprojekten prüfen, nicht aber an der Leitung Chamoson-Chippis. Der Walliser Staatsrat fordert nun, dass der Entscheid des Bundesparlamentes schweizweit und ausnahmslos gelten soll. D.h. alle geplanten Hochspannungsleitungen in der Schweiz sollen mit diesem Beurteilungsschema geprüft werden. Auch zu diesem erfreulichen Entscheid des Staatsrates des Kantons Wallis haben wir uns in der Presse verlauten lassen.
Unser Vizepräsident Gérard Gillioz mit Unterstützung der Vorstandsmitglieder Jürg Schildknecht, Heini Glauser und Brigitta Wolf, HSUB Oberwallis haben mit drei Walliser Staatsräten ein Gespräch geführt. Ziel war der staatsrätlichen Delegation aufzuzeigen, dass die Studien von Alpiq nicht unabhängig sind und sie aufzufordern, eine neutrale Studie zur Erdverlegung der Walliser Leitung zu veranlassen. Die staatsrätliche Delegation versprach, die Anliegen zu prüfen.

Riniken, Aargau
Der langjährige Kampf der Gemeinde Riniken für eine Teilverkabelung der Hochspannungsleitung auf ihrem Gebiet mit dem Gang ans Bundesgericht drohte zu scheitern. Ein Komitee hatte das Referendum gegen den Entscheid der Gemeindeversammlung ergriffen. Die Versammlung hatte einen Kredit von Fr. 50'000.- für den Gang ans Bundesgericht mit Zweidrittelmehr gesprochen. Nach einem knappen Mehr für den Kredit In der Volksabstimmung ist nun der Gang ans Bundesverwaltungsgericht frei.
Der Vorstand von HSUB hat mit einem engagierten Leserbrief die Bevölkerung aufgerufen, zu diesem Kredit ein Ja an der Urne einzulegen.

Bundespolitik
Der Bundesrat hat auf eine Interpellation des Solothurner FDP-Nationalrates Kurt Fluri zu Pilotprojekten für die Erdverlegung von Höchstspannungsleitungen dahingehend Stellung genommen, dass die laufenden Pilotprojekte zur Frage einer allfälligen Erdverlegung zumindest in der heutigen Phase nicht darauf hin zielen, an vorgegebenen Stellen erdverlegte Leitungen zu bauen, sondern nur, das sogenannte "Prüfungs- und Beurteilungsschema Kabel-Freileitung auf der 220/380 kV-Ebene" im Rahmen einer soeben gestarteten zweijährigen Testphase zu evaluieren. Unser Verein ist gemeinsam mit dem VSLR beim Bundesamt interveniert, um auf Mängel im Beurteilungsschema und vor allem in seiner Anwendung (u.a. mangelnder Miteinbezug der Bevölkerung) hinzuweisen.

1. Newsletter mars 2010

Chers membres,

Depuis noter assemblée des membres de l'automne dernier, de nombreux événements ont émaillé la discussion sur le réseau suisse de haute tension et sur la mise sous terre de lignes nouvelles ou existantes. Nous avons ainsi notamment reçu, de la part de plusieurs cantons, des soutiens à nos revendications :

Canton de Berne
Une motion a été déposée par des députés de différents partis pour demander au Conseil d'Etat de s'engager, en tant qu'actionnaire majoritaire des Forces motrices bernoises, pour que la ligne à haute tension de Wattenwil à Mühleberg, dans la vallée de l'Aar, soit mise sous terre. Recommandée pour acceptation par le Conseil d'Etat, la motion a été transmise par un forte majorité de plus de deux tiers des voix en novembre dernier. Par le biais d'un communiqué aux médias, nous avons salué c ette décision courageuse du canton de Berne.

Valais
Dans le cadre du projet de construction d'une ligne de 380 kV de Chamoson à Chippis, Alpiq SA a engagé une procédure d'expropriation. De nombreux recours ont été déposés dans ce contexte. Le Conseil d'Etat et le Grand Conseil (par un résolution urgente) ont demandé de manière répétée que la possibilité de mise sous terre soit examinée par des experts neutres.
Suite à ces démarches, le Conseil d'Etat du canton du Valais a déposé auprès de l'Office fédéral de l'énergie (OFEN) un recours contre la procédure d'expropriation d'Alpiq SA. Il y demande que le schéma d'évaluation des avantages et inconvénients des lignes aériennes et des lignes câblées souterraines élaboré par la Confédération suite à la motion du conseiller aux Etats démocrate-chrétien valaisan Jean-René Fournier soit appliqué. L'OFEN a bien décidé de mettre en œuvre ce schéma d'évaluation pour trois lignes, mais pas pour le tronçon Chamoson-Chippis. C'est pourquoi le Conseil d'Etat valaisan demande que la décision de la Confédération sur le schéma d'évaluation soit appliquée à toutes les lignes à haute tension projetées en Suisse. Nous avons également pris position dans les médias sur cette décision réjouissante du gouvernement valaisan.
Notre vice-président Gérard Gillioz, accompagné de deux membres du comité (Jürg Schildknecht et Heini Glauser) ainsi que de Brigitta Wolf de HTST Haut-Valais ont pu mener un entretien sur le sujet avec une délégation de trois conseillers d'Etat valaisans. L'entretien visait à montrer au Conseil d'Etat le manque d'indépendance des études effectuées par Alpiq et de demander une étude neutre pour la ligne prévue à travers le canton du Valais. La délégation du Conseil d'Etat s'est engagée à examiner cette demande.

Argovie
Le combat de la commune de Riniken pour une mise sous terre partielle de la ligue à haute tension qui longe la Reuss sur le territoire de la commune menaçait d'échouer. En effet, un comité référendaire avant demandé un vote populaire sur un décision de l'assemblée communale d'engager un crédit de 50'000 francs pour un recours au Tribunal fédéral. A un courte majorité , la population de la commune a dit oui le 7 mars dernier à la décision de l'assemblée communale, de sorte que la voie du recours au Tribunal administratif fédéral est désormais ouverte. Le comité de HTST s'est engagé, notamment par un prise de position publique et un communication dans les médias locaux, en faveur de ce crédit.

Politique fédérale
Le Conseil fédéral a répondu à une interpellation du conseiller national radical soleurois Kurt Fluri sur des projets pilotes de mise sous terre de tronçons de lignes à construire en Suisse. Il a précisé dans sa réponse que les projets en cours sur trois tronçons de lignes ne visent pas à mettre sous terre ces lignes, mais uniquement à vérifier si le schéma d'évaluation des avantages et inconvénients des deux types de lignes est adéquat, dans le cadre d'une phase test d'un durée de deux ans. Noter association est intervenue avec l'association argovienne auprès de l'OFEN pour attirer l'attention sur les manques du schéma utilisé par l'office et notamment sur les insuffisances dans son application (p. ex. mise à l'écart de la population concernée dans toute la phase initiale de la procédure).

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